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Mit dem Ultraleicht zum größten Fly-In Deutschlands PDF Drucken E-Mail
 
Anfang Juli, rief mich Heimo ganz aufgeregt bei der Arbeit an und fragte, ob ich schon mal etwas von Tannkosh gehört hätte und ich Lust verspüre an diesem Event teilzunehmen.
Natürlich ist mir Tannkosh ein Begriff. Bereits im letzten Jahr hätte ich gerne diese Veranstaltung besucht. Damals war ich noch Fußgänger. Jedoch ist es mit diesem "Handicap" nicht einfach ein solches Treffen zu besuchen.
Aber dieses Jahr sollte es sein und dank eines noch überzeugenderen Heimo fand sich in Kürze eine fünfköpfige Gruppe von UL.Piloten zusammen. 
Am 17.07. starteten wir bei bestem Wetter von unserem Fluggelände, im nördlichen Bereich des FMO Richtung Baden–Württemberg. Zwei Fliegerkollegen hatten das Vergnügen mit der Lima Golf (unsere CT-SW) zu fliegen und drei fuhren mit dem PKW als Verfolger.
 
 
 
Nachdem Heimo und Christian einen erfahrungsreichen Überflug über den Airport Frankfurt erleben durften, der durch die Fluglotsin mit ironischem Unterton noch bekräftigt wurde, mit den Worten:  „…..wenn ich Ihnen sage, über den Tower zu fliegen und nicht eine halbe nautische Meile weiter östlich, dann halten sie sich auch daran!“ ging  ein erweiterter  Ausflug zur Schweiz-Österreichischen Grenze und anschließend zum Ziel nach Tannheim. Nach geglückter Landung wurden die Zelte unter den Tragflächen aufgebaut und die neuen Eindrücke erst mal aufgesogen.
 
 
 
Mit Ankunft der Nachhut begann das schlechte Wetter und einige Zelte wurden zu Nasszellen. Die dazugehörigen Spanngurte zu Stolperfallen und Pfützen auf Zeltwänden zu Seen in den man nach einigen Alkoholgenuss auch hätte ertrinken können. Aber Kumpel wie man ist, hilft man sich auch mit Kleidungstücken aus, als das Reisegepäck buchstäblich den Bach runter ging. 
Nachdem der heilige Antonius, der ja bekanntlich für das Wetter sorgt, es nicht wirklich gut mit uns meinte, machten wir fünf Freunde uns auf den Weg nach Würzburg, weil es Richtung Norden mit der Wetterlage besser werden sollte. Die Gastfreundschaft auf diesem Platz überwältigte uns, freie Unterkunft, trockene Feldbetten und sogar eine kleine Küche standen uns zur Verfügung.  
Am Sonntag ging es dann Richtung Heimat. Die geplante Tour über die Wasserkuppe in der Rhön, entlang des Thüringer Wald und zurück zu unserem Heimatflugplatz am FMO blieb aufgrund des schlechten Wetters allerdings auf der Strecke und somit wurde der direkte Kurs geflogen.

Tannkosh ist in jedem Fall immer eine Reise wert und so haben wir uns den Termin für Europas größten Fly in… für das nächste Jahr schon vorgemerkt. CW

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Faszination pur - Segelfliegen in Chile PDF Drucken E-Mail

Die Anden im Segelflugzeug erleben, hier mit "Wingman" Felix Loth

Chile ist eines der wenigen weitgehend unerschlossenen Paradiese für Piloten auf der Erde. Die beiden Grevener Piloten Tobias Welsch und Arndt Hovestadt, beide seit Sommer Mitglieder der Segelflug-Nationalmannschaft, nutzten in drei Wochen und nahezu 100 Flugstunden die fantastischen Bedingungen dort als Training für die Weltmeisterschaft 2010.
Der Flugplatz Vitacura im Herzen Santiago des Chiles wurde dabei zum Zentrum der Aktivitäten. Zwölf Flugzeuge wurden in Containern verschifft und auf die lange Reise nach Südamerika geschickt. Bereits Anfang Dezember trafen die "Arbeitsgeräte" dort ein.

Die bereits im Vorfeld deutlich gewordene Gastfreundschaft der Chilenen hatte vor Ort noch eine ganz andere Qualität. Mehr als herzlich wurden die 12 Deutschen Piloten, bestehend aus Sportsoldaten, Nationalmannschaftsmitgliedern und einem Segelflugzeug-Hersteller am Fuße der Anden aufgenommen.
Kurz nach der Ankunft, Tobias Welsch erreichte am 24., Arndt Hovestadt am 25. Dezember Chile, ging es in die Luft. "Was es bedeutet, inmitten einer 6 Millionen-Einwohner-Metropole wie Santiago zu starten und zu landen, kann man sich kaum vorstellen", so Tobias Welsch. Im Flugzeugschlepp an der Skyline vorbei in Richtung Berge galt es, die ersten Eindrücke zu verarbeiten.
Auch das Verfahren im Falle eines Motorausfalles der Schleppmaschine war beispielsweise durchaus gewöhnungsbedürftig für die beiden Piloten. Ein Polofeld dient dort als Notlandemöglichkeit, natürlich nur außerhalb von Spielzeiten. Und die Chilenen lieben Polo...

 

Das Arbeitsgerät, der Duo Discus XT von Bundestrainer Uli Gmelin. 

Der Start in Vitacura bei bis zu 40° Celsius ist recht spannend.

Die Berge der Anden waren eine weitere Herausforderung. Nach "europäischen Gesetzen der Fliegerei", wie sie zum Beispiel in den südfranzösischen Alpen gelten, geht dort gar nichts.
Hangaufwind und Thermik funktionieren in dieser surrealen Welt ganz anders. "Das "kurbeln" genannte Kreisen in oft nur wenigen Metern über den Hochebenen ist mit einigem Respekt zu behandeln, genauso wie die durch die geringe Luftdichte wesentlich höhere Geschwindigkeit über Grund", so Arndt Hovestadt. Hangflug in 5.000 Metern -und trotzdem direkt über dem Boden- mit bis zu 200 Km/h Groundspeed bei 120 Km/h angezeigter Fahrt sind sicher gewöhnungsbedürftig und mit Vorsicht zu behandeln.

Auch die Vertikalgeschwindigkeiten sind eine amtliche Belastung für Mensch und Maschine, "Es geht durchaus mit 6 Metern pro Sekunde rauf -oder runter." Für einen schwachen Magen ist das wohl eher nichts.
Tobias Welsch konnte hier seine ganze Bergflug-Erfahrung von rund 1.000 Stunden ausspielen. Im Doppelsitzer wechselten sich die beiden Grevener als Pilot und Copilot ab und erreichen in 15 Flügen knapp 8.000 Kilometer in über 90 Stunden. Viele davon mit den in Flügen über 4.000 unverzichtbaren Sauerstoff-Anlagen. Gleich drei mal gelang den beiden eine Distanz von über 800 Kilomtetern. Nur ein einziger Tag Pause machten den Chile-Aufenthalt zum permanenten Flugabenteuer. "Alle 30 Kilometer wechselt auf manchen Linien die Optik der Landschaft komplett, das Fliegen mit Kondoren und Adlern lässt die Natur mit einem verschmelzen", so Tobias Welsch über das Panorama der Anden. Auch der Blick ins Nachbarland Argentinien ließ die Flüge zum Augenschmaus werden. Ob Hochtäler und Pässe, Vulkane und Gletscher oder der beeindruckende Riesenfels Aconcagua, die Flüge ließen immer auch ein wenig Zeit zum Genießen.

Immer wieder ein Erlebnis: Der Endanflug über die 6-Millionen-Metropole Santiago de Chile

Nach drei Wochen in Chile und einem ausgesprochen intensiven Training für die Weltmeisterschaft ist für die beiden Grevener eines klar: Irgendwann muss dieses faszinierende Land auch einmal im Urlaubskalender stehen, denn auch "unten" gibt es sicher viel zu sehen. Und die Gastfreundschaft der Chilenen setzt ebensolche Maßstäbe wie die Landschaft.

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Grevener Piloten "rocken" die namibische Wüste PDF Drucken E-Mail

 

Die Offene Klasse, Flugzeug der Superlative für Flüge in Bitterwasser 

 

Die Namibische Wüste zieht leistungsorientierte Piloten geradezu magisch an. Die Wetterbedingungen dort machen sie möglich: Die 1.000 Kilometer, eine der ganz großen Disziplinen leistungshungriger Piloten.

Grund genug für die Grevener Jürgen Obladen, Klaus Reinhold und Bernd Fabian, die persönlichen Grenzen des Leistungsfluges dort wieder einmal neu auszuloten.

 

Doch der Trip beginnt nicht mit dem Einsteigen in das Linienmaschine. Zuerst muss das Flugzeug nach Afrika verschifft werden. Rund 6 Wochen vorher werden die schlanken Rümpfe und die bis zu 27m langen Flächen in festen Gestellen fixiert, in Hochsee-Containern verschifft und per LKW an ihren Bestimmungsort transportiert.

 

 

 

Bilder wie aus einer anderen Welt und doch ist selten Zeit, sie zu genießen. 

 

Seit Anfang Dezember brennen die drei Routiniers nun ihre Strecken in den Sand der Namibische Wüste. Das Ziel, 1.000 Kilometer zu knacken, übertrafen Jürgen Obladen und Klaus Reinhold mit Strecken bis zu 1160 Kilometern weit.

Der erst seit kurzem in der LFV fliegende Bernd Fabian konterte mit dem leistungsmäßig unterlegenen 18-Meter Flugzeug mit deutlich über 900 Kilometer.

Die Top Speed markierte bislang ein Flug von Klaus Reinhold mit durchschnittlich 140 Km/h über gut 900 Kilometer. Mit reiner Sonnenenergie ist das wohl schwer zu toppen. Die Zeiten, in denen die Crews Höhe tanken müssen, gehen dabei sehr zu Lasten der für große Flüge wichtigen Schnittgeschwindigkeiten. Um trotzdem solche Top Speeds zu erzielen, geht es im Geradeausflug mit bis zu 250 Km/h die Wolkenlinien entlang. Dabei wird die Geschwindigkeit an stark steigenden Stellen in Höhe umgesetzt. Da die Aufwind-Schläuche oft klein sind, manchmal fast senkrecht nach oben. in unter 5 Sekunden kann solch ein Hochleistungs- Segelflugzeug schon mal 250 Meter Höhe gewinnen.

 

Flüge bis zu 10 Stunden verlangen auch körperlich einiges von den Piloten ab, eine Grundfitness ist sehr wichtig. 

Die "Afrikaner" werden von den Pilotinnen und Piloten der Luftfahrtvereinigung Greven wieder mit Spannung erwartet. Sie haben sicher einige Erlebnisse im Gepäck und viel zu berichten.

 

UPDATE! Bernd Fabian hat soeben die 1.000 Kilometer-Distanz geknackt! Herzlichen Glückwunsch! 

 

 

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Erfolgreichstes Segelflug-Jahr im Sportflugzentrum PDF Drucken E-Mail
 

Das Jahr 2009 wird in die Geschichte der LFV Greven eingehen, soviel ist sicher. Noch nie haben die Leistungen der einzelnen Pilotinnen und Piloten so viel Gewicht in der internationalen Leistungsflug-Szene erlangt. 
Das Jahr im Überblick: Schon auf dem OLC-Symposium (die Internet-Plattform für den Deutschen Segelflug) vor genau einem Jahr, versprach das Jahr 2009 zu einem besonderen Flieger-Jahr zu werden. Aufgrund seiner herausragenden Leistungen und dem Gewinn des jüngst gestifteten "Junior-Cup" wurde dem erst 23 Jahre alten Tobias Welsch durch die Sponsoren ein fabrikneues Segelflugzeug mit Klapptriebwerk für die Saison 2009 übergeben. 
 
 
 
Auch Michael Pfennig konnte mit den sechs größten angemeldeten Flügen in Deutschland 2008 den Bitterwasser-Cup für sich entscheiden und im Rahmen des OLC-Symposium seinen Preis in Empfang nehmen. Der Gewinner geht für 2 Wochen nach Bitterwasser/Namibia, dem Ort, an dem bislang die meisten 1000-Kilometer Segelflüge weltweit erzielt worden sind. 
Die Grevener Klaus Reinhold, Jürgen Obladen, Peter Hovestadt und Michael Pfennig knackten dort alle die Königsdisziplin des Streckensegelfluges. Um die 1000 Kilometer zu erzielen, sind Durchschnittsgeschwindigkeiten von über 100 Km/h und eine Flugdauer von 10 Stunden nötig. Mindestens. Michael Pfennig und Peter Hovestadt gelangen dabei sogar knapp 1200 Kilometer über der Namibischen Wüste. Der perfekte Einstieg in das Fliegerjahr 2009 war gestartet.
 
  
 

Die Meisterschaften des Jahres 2009 setzten endgültig die Maßstäbe im Leistungsflug des Sportflugzentrums Münster-Osnabrück. Nach der bei den Grevenern ausgesprochen beliebten und international besetzten Meisterschaft im Mai in Klix fanden im Juni zeitgleich die DMs der Rennklasse, Doppelsitzerklasse und Clubklasse auf der schwäbischen Alb und im Schwarzwald statt. In Aalen-Elchingen traten Michael Pfennig und Markus Vennekamp an, in Winzeln-Schramberg Arndt Hovestadt und Tobias Welsch. 
Dort wurden von den etwa 4o Piloten pro Klasse Tagesleistungen von bis zu 500 Kilometern und 120 Km/h Durchschnittsgeschwindigkeit geflogen. Bereits am 1. Wertungstag gingen Welsch/Hovestadt mit Teampartner Nr. 3 Jens Becker (er lernte ebenfalls im Sportflugzentrum das Fliegen und ist inzwischen in Bayern zuhause) in Führung und konnten nach 9 anstrengenden Wertungstagen ihren Start/Ziel-Sieg abschließen. Das Traum-Ergebnis im fliegerisch anspruchsvollen Schwarzwald: Platz eins, zwei, drei und damit der Einzug in die Deutsche Nationalmannschaft sowie die Teilnahme an der Segelflug Weltmeisterschaft 2010 in Prievidza/Slowakei.

 
 
In dieser Szene kennt sich Grevener Pilotin Annette Klossok bereits bestens aus: Sie ist seit Jahren Dauermitglied in der Deutschen Damen-Nationalmannschaft und erflog sich auf der diesjährigen Damen-WM in Szeged/Ungarn einen herausragenden fünften Gesamtrang.
Die letzte DM des Jahres 2009 flog der Grevener Routinier Thorsten Tacke in Mengen. Im außerordentlich stark besetzten Feld belegte er einen hervorragenden 11. Gesamtrang nach 9 Wertungstagen.
 
Während des Jahres kämpfte so ganz nebenbei eine kleine Truppe von Piloten des Sportflugzentrums um den Klassenerhalt in der ersten Segelflug-Bundesliga. Diese wertet die schnellsten 2,5 Stunden eines jeden Piloten an den 20 Wochenenden in der Segelflug-Saison. Bei zum Teil marginalen Wetterlagen wurden hier Spitzenleistungen erflogen. Als besonders hartnäckig zu bezeichnen war hierbei einmal mehr Heinrich Bienhüls. Spätestens, nachdem er sich an einem als durchaus unfliegbar einzustufenden Tag im Regen von der Schleppmaschine "in Richtung heller" schleppen ließ, schüttelten auch die hartgesottensten Am Flugplatz den Kopf- bis Bienhüls mit einem 90er Schnitt in knapp 3 Stunden konterte. Auch die Junioren sind hervorragende Piloten und bereichern die Leistungen des Clubs in allen Bereichen. Der erst 18 Jahre alte Lukas Kuhlmann flog auf einem seiner ersten Flüge nach dem Wechsel vom Coesfelder Luftsportverein zum Sportflugzentrum einen knackigen 95er Schnitt auf über 500 Kilometern! Gute Vorzeichen also auch für den Nachwuchs. Für das Sportflugzentrum war das Ergebnis der starken Bemühungen um den Klassenerhalt in der 1. Bundesliga ein hervorragender 9. Gesamtplatz (von 3o Deutschen Clubs), und das im wettertechnisch schlechtesten Gebiet.
Die Vorbereitungen für die neue Saison laufen auf Hochtouren. 

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Das war Wings & Wheels PDF Drucken E-Mail

 

 

In Kürze sind unter www.wings-and-wheels.de Bilder und Infos zur Veranstaltung vom 12. und 13. September 2009 zu finden. 

Im unteren Bild sehen Sie unser Moderatoren-Team Andreas Bierbaum (links) und Georg Meyering.

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